9 Thesen zum landespolitischen Gespräch am 23.10.20 mit den Landtagsfraktionen in Stuttgart

VertreterInnen der Landesarmutskonferenz, der freien Wohlfahrtspflege und der Volkshochschule Ba-Wü, sowie der Landtagsfraktionen trafen sich am 23.10.20 zum Abschluss der Aktionswoche Baden-Württemberg im Stuttgarter Landtag zum landespolitischen Gespräch

Die neun Thesen der lak-bw e.V. hierzu zum nachlesen:

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/sandra_schoen-53876/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1469583">Sandra Schön</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1469583">Pixabay</a>Pierre Bourdieu: „Prekarität ist überall!“
Grenoble, 1997

  • 1. Die Covid 19 Pandemie hat Gewinner – weltweit – nämlich die Konzerne
    der globalen Digitalisierung, die Produzenten der Technolgie der vielen
    Computer und smartphones, dem Ausbau der Technologie von
    Breitbandkabeln und W-lan-Systemen. Des weiteren gehören zu den
    Gewinnern die Konzerne der Pharmaindustrie.
  • 2. Die Covid-19 Pandemie hat viele Verlierer: Weiterlesen

Landespressekonferenz Baden-Württemberg: Beitrag der LAK-BW e.V.

Zur Eröffnung der Aktionswoche Baden-Württemberg ‚Arme Kinder – arme Gesellschaaft‘ kam es am 16.10.20 zu einer themenbezogenen Landespressekonferenz im Haus des Landtags, Stuttgart.

Image by Gerd Altmann from Pixabay

Hier der Beitrag der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg e.V. (Netzwerk I) zum nachlesen.

Meine Damen und Herren, liebe Aktive und Freunde!

Sie haben nun den Beitrag von Frau Jeziorski gehört. Sie spricht die Lebenslage von Kindern im Bereich Bildung/Schule/ Wohnen an.

Indirekt auch die soziale und materielle Situation einer offenkundigen Ungleichheit und Benachteiligung von Kindern aus Armutshaushalten, zumindest prekären Haushalten. Weiterlesen

PRESSEMITTEILUNG

Überwältigende Resonanz zum digitalen Kongress „Ein starkes Land braucht starke Kinder!

– Strategien gegen Kinderarmut in Baden-Württemberg“ am 19./20.10.2020

 Stuttgart 19.10.2020

Wer in Armut aufwachsen muss, hat weniger Entfaltungschancen und ist auch später im Leben häufiger von Armut bedroht.

Ein starkes Land wie Baden-Württemberg braucht starke Kinder und hierfür braucht es Unterstützung in allen Lebenslagen.

Auf Einladung der Liga der freien Wohlfahrtspflege, des Ministeriums für Soziales und Integration, des Landesfamilienrats und der Landesarmutskonferenz diskutierten heute,

im Rahmen eines digitalen Kongresses, über 300 Expert*innen aus Politik und dem sozialen Bereich über künftige Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut in Baden-Württemberg. Weiterlesen

Bündnis gegen Altersarmut Ba-Wü: Pressemitteilung zum 17. Oktober

Bündnis-PM zum internationalen Tag der Armut am 17. Oktober: Armutsgefährdung hat bei Älterenüberdurchschnittlich zugenommen – jede fünfte Rentnerin im Land armutsgefährdet


Jede fünfte Frau über 65 ist in Baden-Württemberg inzwischen armutsgefährdet, Tendenz weiter steigend. Darauf weist das Bündnis gegen Altersarmut zum internationalen Tag der Armut am 17.Oktober hin. Damit sind ältere Frauen um über 30 Prozent armutsgefährdeter als der baden-württembergische Schnitt. Aber auch die Männer sind mit 18,3 Prozent betroffen.

Bündnis-PM zum internationalen Tag der Armut am 17. Oktober als pdf

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Programm zur landesweiten Aktionswoche in Baden-Württemberg ‚Arme Kinder – arme Gesellschaft‘

Bald ist es wieder soweit – vom  16. bis 25. Oktober veranstaltet die Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg e.V. erneut gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern die landesweite Aktionswoche im Rahmen des gemeinschaftlichen Mottos ‚Armut bedroht Alle‘.

Zum 17. Mal gibt es nun schon die jährliche Aktionswoche, um direkt und gezielt mit Aktiomen und Veranstatungen auf soziale Ungleichheiten hier im Süd-Westen aufmerksam zu machen. Selbst in Covid-19 Zeiten wird sie weitergeführt, da die gegenwärtige Situation nur zeigt, dass Pandemien sowie deren politische, gesellschaftliche und soziale Auswirkungen die Not und soziale Ungleichheit nur noch extremer machen. Mit dem diesjährigen Motto ‚Arme Kinder – arme Gesellschaft‘ wollen wir das Augenmerk explizit auf sozial benachteiligte Kinder, SchülerInnen, deren Familien und alleinerziehende Eltern lenken – die wieder einmal – und umso mehr im Jahr 2020, von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind. Die Themen Beschämung und verdeckte Armut erreichen hier besonders unrühmliche Dimensionen – Kinder in der Schule trauen sich nicht, gegenüber ihren MitschülerInnen oder LehrerInnen zu erwähnen, dass sie aus Geldmangel z.B. nicht am Klassenausflug teilnehmen werden.

Programm Aktionswoche

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Aktionswoche Baden-Württemberg 2020 vom 16. bis 25. Oktober

Die Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg veranstaltet in 2020 wieder eine landesweite Aktionswoche, dieses Jahr unter dem Motto:

– Arme Kinder => Arme Gesellschaft –

Arme Kinder im reichen Land Baden-Württemberg? Tatsächlich ist jedes fünfte aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren arm oder akut armutsgefährdet.1

Besonders betroffen sind Familien, in denen Eltern arbeitslos geworden sind oder in prekären Jobs arbeiten, Alleinerziehende, Familien mit drei und mehr Kindern, Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Häufig leben sie auch in versteckter Armut, der Alltag belastet und bedeutet täglichen Stress.2

Reader zur Aktionswoche 2020

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Gemeinsamer Vorschlag an die Landesregierung zur Bildung eines Bürgergremiums in Baden-Württemberg

Allianz verschiedener Organisationen und Stiftungen im Land wendet sich an Ministerpräsident Kretschmann mit dem Anliegen zur Bildung eines Bürgergremiums.

Zitat aus dem Schreiben an die Landesregierung:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,  sehr geehrte Frau Staatsrätin Erler,

die Corona-Pandemie stellt die Menschen in Baden-Württemberg vor ungeahnte Herausforderungen. Alle Bereiche des öffentlichen, privaten und gesellschaftlichen Lebens sind betroffen.

Hiermit möchten wir Ihnen vorschlagen, ein Bürgergremium einzurichten, das die Landesregierung Baden-Württemberg bei der weiteren Strategie zur Bewältigung der Corona-Pandemie berät.

Den volllständigen Brief findet Ihr hier

Antirassistische Demo am 16.06.20 in Heidelberg

Heidelberg zeigt Kante: Lager auflösen – Wolfsgärten verhindern – Rassismus bekämpfen!!!

 

Eine antirassistische Demonstration am 16. Juni in #Heidelberg möchte auf die unerträglichen und menschenunwürdigen Bedingungen in den Lagern an den Außengrenzen der EU aufmerksam machen, und gleichzeit – zwei Tage vor der anstehenden Entscheidung des Heidelberger Gemeinderats – ein klares „Nein“ zur geplanten Verlegung des Ankunftszentrums in die „Wolfsgärten“ aussprechen.

PDF: Antirassischtische Demo am 16.06. in Heidelberg

Schlussreport der Landesarmutskonferenz-BW zum Bildungsprojekt mit VHS-Landesverband-BW und der Dualen Hochschule Stuttgart

Überlegungen und Rückmeldungen zu einem gemeinsamen Projekt in 2018/2019 der VHS Baden-Württemberg, der Dualen Hochschule Stuttgart und der Landesarmutskonferenz Baden- Württemberg

In einem gemeinsamen Projekt zur politischen Bildung haben wir einen interessanten Schritt vollzogen: heraus aus der Untätigkeit, hin zu einem gewagten Schritt, dass Volkshochschulen in Baden-Württemberg sich für die „Zielgruppe Menschen in prekären Lebenslagen“ öffnen. Eine bislang in den Volkshochschulen nicht zu findende Nutzergruppe, aber auch keine gesonderte Zielgruppe.

Report als PDF

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An die Mitglieder des Bündnisses gegen Altersarmut Ba-Wü und Presseverantwortliche

Liebe Bündnispartner*innen,
in Absprache mit den Bündnis-Sprecher*innen haben wir gerade die untenstehende Bündnis-Pressemeldung herausgegeben.

 

Bündnis gegen Altersarmut kritisiert Rentenvorschläge der Bundesbank

Das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg kritisiert die Vorschläge der Bundesbank, das Renteneintrittsalter auf bis zu 70 Jahre zu erhöhen, scharf. Hier werde, so das Bündnis, offensichtlich die derzeitige demografische Entwicklung einfach linear weitergerechnet. Eine Prognose für das Jahr 2070 sei „reine Kaffeesatzleserei“: Zum einen dürfte bis zu diesem Jahr die einmalige erhöhte Belastung durch die Generation der Babyboomer so gut wie abgeschlossen sein. Zum anderen fehle jegliche Einberechnung von wieder steigenden Geburtenzahlen und Zuwanderung.

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