Die Volkscharta Für Eine Ökosoziale Welt

Kategorien: Sonderartikel2. Juli 2022 2

Volkscharta für eine ökosoziale Welt
Die Volkscharta für eine ökosoziale Welt stammt vom People’s Global Summit „Co-Building a New Eco-Social World: Leaving No One Behind“, das vom 29. Juni bis 2. Juli 2022 online stattfand. Sie ist ein lebendiges Dokument und eine Referenz Punkt, der wachsen wird, wenn die Weltbevölkerung ihre Lösungen für unsere gemeinsamen Herausforderungen teilt, damit alle Menschen mit Vertrauen, Sicherheit und Frieden in einer nachhaltigen Welt leben können. Der People ́s Global Summit wird weiterhin lokale und globale Maßnahmen fördern und unterstützen, um die Mittel für die gemeinsame Gestaltung und den gemeinsamen Aufbau einer neuen ökosozialen Welt freizusetzen. Gemeinsam werden wir unser lokales und globales Fachwissen aus der Arbeit in Gemeinschaften und Bevölkerungsgruppen einbringen, in denen transformative Veränderungen stattgefunden haben.

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Empört Euch! Wir tun es bereits!

Über einen Monat lang führten wir einen Austausch zwischen den Akteuren des Arbeitskomitees der lak-bw. Betroffene Menschen haben sich Materialien angeeignet, diese gesammelt und einzeln ihre persönlichen Argumente, Erfahrungen und Emotionen geschildert, wie sie die derzeitige Krise der Ökologie, den Ukraine-Krieg, die Verteuerungen von Lebensmitteln, die Kostenexplosion der Energie beurteilen. Die Energieversorgung steht auf Alarmstufe 2, wird sich nach den bisherigen Eindrücken weiter zuspitzen, wenn Russland den Gashahn zudreht. Was wir dann haben ist wirtschaftliche Krise, maximaler sozialer Spannungszustand.

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Der Beirat Armut und Prävention mischt sich ein

Der Beirat Armut und Prävention mischt sich ein. Armutsbekämpfung auch in Bawü. Forderungen an Gesellschaft und Politik im Sommer 2022

Das Beiratstreffen zur Armutsbekämpfung in Bawü fand am Dienstag den 05.07.2022 in Stuttgart statt. Der Sozialminister Manfred Lucha hatte dazu eingeladen. Vertreterinnen aus Zivilgesellschaft, Sozial- und Wirtschaftsverbänden, dem DGB und den Ministerien des Landes sowie den Vertretern des Landtages kamen zusammen. Dies ist seit 2012 der Fall als Frau Ministerin Katrin Altpeter diesen Beirat eingeführt hat.

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Corona-Tests für Bürger*innen nicht mehr gratis

 

Presseerklärung der Saarländischen Armutskonferenz:
Saarbrücken, 27.06.2022
 

Corona-Tests für Bürger*innen nicht mehr gratis 

* Saarländische Armutskonferenz kritisiert Beschluss der Bundesregierung scharf !

Wir kritisieren in jedem Fall und mit aller Klarheit und Schärfe, dass von Armut betroffenen Menschen, Menschen, die sich aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Situation bereits an der Schwelle zur Armut befinden, sowie Pflegenden das Recht auf kostenlose Corona-Tests abgesprochen wird! Die SAK fordert die Bundesregierung grundsätzlich dazu auf, allen Bürger*innen die Corona-Tests weiterhin kostenlos und unbürokratisch zur Verfügung zu stellen.“ 

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Positionserklärung der Lak-bw vom 25.06.2022

Sehr geehrte Mitglieder des Sozialausschusses des Landtages,
wir senden Ihnen in der Anlage die Positionserklärung der Lak-bw vom 25.06.2022 zu.
Sie trägt den Titel „Empört Euch!  Wir tun es bereits!“ und beschäftigt sich mit den Folgen der Pandemie, des Ukrainekrieges, der massiven Verteuerungen von Energie und Nahrungsmitteln und den mangelhaften Leistungen an die Menschen in Armutslagen und in prekären Lebensverhältnissen.
Diese Erklärung erfolgt auch an das Sozialministerium und an diverse Netzwerke und Partner in der Landesarmutskonferenz.
Sie ist auch gedacht als Beitrag zur Enquetekommission und für den Beirat des Sozialministeriums am kommenden Dienstag, den 05.07.2022.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Erklärung aufgreifen und sich einem Ratschlag in Baden-Württemberg anschliessen, der sich mit den Folgen für unser Bundesland beschäftigt. 
Herzlichen Gruss,
 
Roland Saurer
Sprecher der lak-bw
 

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Zehn Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart

1.Ökologie und Soziales gehören zusammen

Ökologische und soziale Fragen lassen sich nicht trennen, sie sind Überlebens- und Gerechtigkeitsfragen. Die Überwindung der Umwelt- und Klimakrise verlangt immense politische, gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Anstrengungen auf der ganzen Welt. Das Pariser Klimaabkommen muss umgesetzt und der globale Temperaturanstieg auf maximal 1,5 Grad begrenzt, die Naturzerstörung muss beendet und Artenvielfalt erhalten werden. Politik, Wirtschaft, Produktion und Konsum müssen eine zukunftsfähige Umgestaltung erfahren und die planetaren Belastungsgrenzen anerkannt sein. Der Ressourcenverbrauch reicher Länder und Personen ist weit überzogen. Auf der anderen Seite sind Armut und fehlender Zugang zu Ressourcen bittere Realität. Klimakrise, Naturzerstörung und soziale Ungerechtigkeit sind eng verbunden. Der Ressourcenverbrauch muss zugleich begrenzt und sozial gerecht gestaltet werden.

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Delegiertenversammlung der nak, 14.6.22, Köln

Gestern am 14.06.22 fand die Delegiertenversammlung der Nationalen Armutskonferenz in Köln in hybrider Form statt. Diese DV bedeutet für die nak einen gewissen Wendepunkt. Man ist von der nak der Verbände jetzt endlich angekommen in einer Gesellschaft, die die zivilen Elemente politisch und kulturell betont. Die Apparte der Verbände sind das eine, die Ungeduld der Basis der Menschen ist das andere. Es ist irgendwie so ähnlich wie in Kirche und Gewerkschaft: wo sich nichts bewegt, laufen die Leute davon.
 

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Anmerkungen zum Wochenende in Mulhouse, 20 Jahre MCM, 11.06.2022

Das Treffen begann mit einer Videozuschaltung von Mr. Federman, Sozialpsychologe aus Strassbourg, der Ausführungen machte, die wir von Beginn an nicht gehört haben. Und mittendrin einzusteigen, so war das auf Französisch unmöglich zu folgen. Man müsste Claude Pourcher fragen, was er eingebracht hat. Warum er nicht cda sein konnte oder wollte. Er hat im wesentlichen dazu gesprochen, dass DEDE seine künstlerische Wirkung gehabt hat und er auch seine Familie für die Unterstützung von Dede danken wollte, so Claude am 16.06.22.

Von rund 80 Gästen aus unterschiedlichen Lagern der Gesellschaft von Mulhouse ist auszugehen. Da waren Leute, die dem Lager des Karikaturisten Dede zuzurechnen sind, da waren bürgerliche Menschen aus der französischen Linken, aus der Umweltbewegung, aus der Ökologie, weniger aus dem Lager der Gewerkschaften und Akteure vom Arbeitslosenlager auch nicht so richtig. Mit da war seines von Basel, Monsieur Heimann., aber auch keine weiteren Deutschen mehr, die früher über Fabrik und Gewerkschaft mit dem MCM Kontakt hatten.

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Fachtag Prekäre Lebenslagen

                                 Die Wanderschuhe anziehen und unterwegs sein –

                         politische Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen

Thesen des Netzwerkes Politische Bildung und für Menschen in prekären Lebenslagen

Als Entwurf zusammengestellt von Anja Dargatz und Doris Kölz

 

  • Politische Bildung hat zum Ziel, politische Teilhabe zu befördern (Beutelsbacher Konsens). Dies gilt auch und besonders für Menschen mit Armutserfahrung, die besonders stark von politischer und gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind.

 

  • Soziale Arbeit hat nicht nur die Aufgabe, Menschen in der unmittelbaren (Not)-Situation zu helfen, sondern sie als politisch emanzipierte Menschen anzunehmen und sie in ihrer Entwicklung hin zu Einmischung und Teilhabe zu unterstützen.
    • Sozialarbeit muss politischer werden, politische Bildung muss sozialer werden

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Reise nach Prag, 20.5.-23.5.2022, Kontakte zu Aktivisten in der Tschechei und in der Slowakei

Prag ist eine Reise wert – erfolgreiche Kontakte zu Menschen und Organisationen geknüpft, die der Armut den Kampf angesagt haben
 
Diese Reise war schon länger im Visier unserer Überlegungen, nämlich die 5 -Länder- Kooperation politisch und geographisch nach Osten auszuweiten. Die beiden Länder liegen näher als Wien und sind doch eher in der vergessenen Zone der europäischen Mitte. Spätestens im Tschechischen Nationalmuseum in Prag wird einem klar, wie eng dieses ehemalige Königreich Böhmen die europäische Geschichte beeinflusst hat. Zu sehen an den Beispielen des Reformators Jan Hus und der Stadt Prag, als der „Mutter der Städte“ wie es am Bahnhof Prag auf einer Tafel von 1917 heisst.
Also haben wir diese Kontakte aufgenommen.

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