Positionspapier + Kurzfilm zur LEA Freiburg online

Wir wollen heute auf zwei Veröffentlichungen aufmerksam machen. LEA-Watch hat ein Zwischenfazit der Kampagne „Grundrechte am Eingang abgeben“ gezogen und dazu ein Positonspapier veröffentlicht.2021-08-17_Positionspapier

Außerdem ist die Kurzdokumentation „LEA – Stimmen aus dem Lager“ mittlerweile online abrufbar. Nähere Infos findet ihr unten.
Trotz vielfältiger Kritik hat sich an der Lebensrealität in der LEA bislang wenig geändert. Nach wie vor werden die Missstände im Lager von den Verantwortlichen bagatellisiert. Deswegen ist es umso wichtiger, an der bisherigen Kritik festzuhalten und die Ausgrenzungspolitik weiterhin zu skandalisieren.
 Hier ist nicht nur LEA-Watch, sondern die Stadtgesellschaft im Gesamten gefragt. LEA-Watch ist offen für neue Aktive. Aufgrund der Pandemie sind Gruppentreffen mit Bewohner*innen weiterhin erschwert. Wir sind aktuell dabei, ein „Tandem-Projekt“ aufzubauen, das 1-zu1-Treffen mit Bewohner*innen ermöglicht. Wer Lust auf ein Tandem hat oder bei LEA-Watch mitmachen will, meldet sich hier: lea_fr_watch@riseup.net

Positionspapier: Und täglich grüßt der Grundrechtsbruch als pdf

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Solidarität mit der afghanischen Bevölkerung!

Liebe Leute,

angesichts der schockierenden Bilder aus Afghanistan, der tiefen Sorge
über die Situation ihres Landes und das Schicksal der dortigen Menschen
ruft die afghanische Community in Stuttgart und Umgebung für den
kommenden Samstag (21. August) um 12.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem
Rotebühlplatz auf. Der in der afghanischen Community sehr bekannte
Sänger und Aktivist Shekib Masadeq wird dabei auftreten, es wird eine
große Beteiligung seitens afghanischer Menschen erwartet. Umso wichtiger
ist, dass möglichst viele kommen, um ihre Unterstützung und Solidarität
zu bekunden! Der Flüchtlingsrat, das Offene Treffen gegen Krieg
Stuttgart und die Seebrücke Stuttgart waren den afghanischen
Aktivist*innen bei der Organisation der Kundgebung behilflich.
Bitte kommt zahlreich und verbreitet / teilt den Aufruf in den nächsten
Tagen! Weiterlesen

Einladung zum 64. Arbeitskomitee der LAK BW e.V. am 04.09.21 und den 11.09.21 in Villingen- Schwennigen

 
 
!!!Achtung: Die Treffen finden aufgrund des GDL-Streiks ausschließlich online statt!!!
 
Liebe Alle,
wir laden Euch zum 64. Arbeitskomitee der LAK BW e.V., zunächst für den 04.09.21, herzlich ein am:
 

Samstag, den 04.09.21 und 11.09.21 von 12:00 – 17:00 Uhr

Das Treffen wird in den Räumlichkeiten der evang.methodistischen Kirche in der August-Reitz-Str. 22 in 78054 VS-Villingen-Schwenningen stattfinden.

 

Nach einer Sommerpause haben wir eine Menge an Themen anstehen, sowie auch im HInblick auf die anstehende Aktionswoche im Oktober. 

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Aktionswoche’21 Baden-Württemberg vom 18.-22. Oktober

Soziale Ausgrenzung durch Corona vermeiden
Folgen überwinden und Demokratie stärken


Armut, Ungleichheit und Ausgrenzung gehören auch zu den Merkmalen der reichen
Gesellschaften. Dies in Baden-Württemberg, Deutschland, Europa und weltweit. Die Covid 19-Pandemie hat diese Entwicklung noch beschleunigt. Sie sind – neben der gesundheitlichen Krise zu Merkmalen der Pandemie geworden.

Aufruf zur Aktionswoche’21

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Gründung Menschenrechtsbüro ‚Roger Winterhalter‘ der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg in Stuttgart

Am 15. Juli 2021 trafen sich an der Paulinenbrücke in Stuttgart VertreterInnen verschiedener Basisorganisationen aus mehreren europäischen Ländern, um gemeinsam das Menschenrechtsbüro – Roger Winterhalter – der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg ins Leben zu rufen.

Auszug  aus der ‚Erklärung von Stuttgart‘ verfassst von Roger Winterhalter:

Wir, Bürgerinnen und Bürger, die am grenzüberschreitenden Netz der 4 Ländersolidarität beteiligt sind, das Freunde
aus Deutschland, aus der Schweiz, aus den Niederlanden, aus Frankreich usw. zusammenbringt, und die am 15. und 16. Juli in Stuttgart im Rahmen einer Reise der Hoffnung versammelt waren, müssen leider feststellen, daß es in jedem unserer Länder, in Europa, in der ganzen Welt, hinsichtlich Gesellschaft schlecht geht :


„ Armut uns Arbeitslosigkeit sind nachhaltig
„ die Einen sind arbeitslos und bekommen wenig Ertrag, Andere sind obdachlos, manche verfügen über keine Papiere, um sich niederlassen zu können,
„ Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit herrschen,
„ Es geht eher öfters jeden Tag um Überleben,
„ der Graben zwischen Wohlhabenden und Vernachlässigten wird tiefer
„ die Einen verwalten den Überfluss, indem die Anderen in Armut und Ausgrenzung leben…

(Vollständige Rede siehe unten)

 

Dokumentation:

Rede Roger Winterhalter    Erklärung von Stuttgart

Einladungsschreiben lak

Menschenrechtsbüro ‚Roger Winterhalter‘ lak

Grußwort Menschenrechtsforum Weingarten

Rede Uwe Aschenbrenner

Referat-Edi-Martin-Menschenrechtsbüro Stuttgart-2021-

Fotos von Jo Bothmer:

 

 

 

LAK-BW stiftet Literaturpreis ‚Gregor Gog‘

Die lak-bw hat schon länger die Vagabunden und ihre Geschichte im Blick. Dazu gehört
auch die Aufmerksamkeit für den Stuttgarter Vagabundenkongress. Dieser war 1929 und
findet immer wieder Erwähnung. Wir haben den Gregor Gog als Vagabund, politischen
Menschen und als Literaten entdeckt. Er ist unmittelbar mit Stuttgart verbunden, deshalb
auch die Gründung des Literaturpreises -Gregor- Gog. Er wird alle 2 Jahre an eineN AutorIn verliehen, der/die sich um die Strassenliteratur verdient gemacht hat. Dieses Jahr wird das erstmals der in München lebende Autor Markus Ostermair sein.

Gregor Gog , Wikipedia

link Dokumentation Vagabundenkongress 1929 Stuttgart

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LAK-BW unterstützt die Pressemitteilung zur Position der Polizeigewerkschaften zum Landesantidiskriminierungsgesetz 30.4.2021

Über 60 landesweit bedeutsame Verbände und Organisationen von Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Betroffenenorganisationen und Berufsverbänden haben sich der Forderung nach einem Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) für BadenWürttemberg angeschlossen und den „Aufruf Diskriminierungsschutz gewährleisten die Schutzlücke schließen“ (www.aufrufladg.de) unterzeichnet. Wir begrüßen, dass dieses Vorhaben nun im Koalitionsvertrag aufgenommen werden soll. Mit Erstaunen nehmen wir nun die gemeinsame Positionierung der Polizeigewerkschaften zur Kenntnis. Es gibtkeinen Grund, für eine aufgeregte Diskussion.

PM zum LADG Weiterlesen

Pressemitteilung

 Saarbrücken, 28.04.2021

Pressemitteilung:

Regierung muss Armut in der Corona-Krise anpacken!
* 600 € Regelsatz und 100 € Pandemiezuschlag notwendig

Die Regierung muss die verschärfte Armut in der Corona-Krise zur Kenntnis nehmen und handeln. 600 € Regelsatz für Sozialleistungsbeziehende und 100 € Pandemiezuschlag, auch rückwirkend, sind notwendig.“
Mit dieser Stellungnahme hat die „AG der Landesarmutskonferenzen in Deutschland“ auf die Situation armer Menschen in der Corona-Krise auf ihrer letzten Videokonferenz reagiert. Weiterlesen

3 Projekte für Teilhabechancen

Drei Somderprojekte der LAk-BW wurden im Rahmen des Aufrufs „Politische und gesellschaftliche Teilhabechancen trotz Armutsgefährdung“ vom Ministerium für Soziales und Integration Ba-Wü gefördert:

· Etablierung eines jährlichen Treffens von sozialpolitisch aktiven Menschen in der Landesweiten Aktionswoche ,Armut bedroht Alle!“ („Tag der Basis“)

· „How it works?“ Menschenrechtliches Wissen – Menschenrechtliche Praxis in Basisorganisationen

· Multiplikatoren-Projekt Politische Bildung/Lebenslanges Lernen von aktiven Basisvertretern und Professionellen der Erwachsenenbildung

erreicht werden sollte die exemplarische Stärkung der politischen und zivilgesellschaftlichen Teilhabe von ausgegrenzter Bevölkerung in BaWü.

 

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg informiert:

 
 
 
Aktivist*innen der Kampagne „Sicherer Hafen Baden-Württemberg“ haben das Grab des nach seiner Abschiebung gestorbenen Sali Krasniqi symbolisch dem Baden-Württembergischen Innenministerium vor die Tür gelegt. Sali Krasniqi wurde am Oktober 2020 zusammen mit seiner Ehefrau in den Kosovo abgeschoben. Obwohl sie seit über 28 Jahren in Deutschland gelebt hatten, obwohl ihre gesamte Verwandtschaft in der Region um Biberach lebt, und obwohl beide erhebliche gesundheitliche Probleme hatten. Am 13. März in Sali Krasniqi gestorben. Er ist das Opfer einer menschenfeindlichen und rücksichtslosen Abschiebungspolitik, die, angetrieben von populistischen Stimmungen, über Leichen geht. „Wir legen sein Grab symbolische denen vor die Tür, die die Verantwortung für seinen Tod tragen“, heißt es auf der Infotafel, die neben einem Foto des Grabes von Sali Krasniqi, vier Grablichtern und vier weißen Rosen an der Tür des Innenministeriums abgelegt wurde.
 
 

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